Bäche und Seen im Werdenfelser Land

Das Werdenfelser Land ist bekannt als die Region mit Deutschlands höchsten Bergen. Weniger bekannt, aber kaum weniger reizvoll sind seine Bäche und Seen. Nicht umsonst sind die Talschaften nach Gewässern benannt. 
Das Haupttal ist das Loisachtal, das seinen Namen von der Loisach hat, welche in der Nähe von Biberwier entspringt und bei Wolfratshausen in die Isar mündet. Ihr bekanntester Nebenbach ist die Partnach, die im Wettersteingebirge unter dem Schneeferner entspringt. Der größte See des Loisachtals ist der Eibsee (172 ha groß) unter der Zugspitze. Obwohl ein Gebirgssee, erwärmt er sich im Sommer rasch und ist ein beliebter Badesee.  Der liebliche Badersee und der Rosensee , wenige Gehminuten von Grainau entfernt sind beliebte Ausflugsziele. Weitere Seen im Bereich des Loisachtals: Stuibensee (Bild rechts), Schachensee, Blaue Gumpe, Rießersee, Pflegersee.
Einen großen Reiz der Landschaft machen die zahlreichen kleinen und kleinsten Bäche aus, die überall zu finden sind. Häufig bilden sie reizvolle Wasserfälle und Bachläufe.
Im Süden hat die Landschaft um Wallgau und Mittenwald ihren Namen nach der Isar. Im oberen Isartal findet man eine Reihe von Seen die zum einen ökologische Kleinode sind, zum anderen zum Schauen, Verweilen, oder im Sommer oft auch zum Baden einladen. Hier eine Aufzählung:  Gerolder See, Barmsee, Grubsee, Luttensee, Tennsee, Wildensee, Schmalensee, Lautersee, Ferchensee, Isarstausee, Soiernsee und  Wildsee.
Das obere Ammertal wird wesentlich durch durch den vielgestaltigen Lauf der Ammer mit weiten Moorflächen und tiefen Schluchten geprägt.  Der Bayersoier See und der Rantscher Weiher sind hier lohnende Wanderziele
Den größten See des Landkreises kann mit dem "Staffelsee" das nach ihm benannte Staffelseegebiet aufweisen. Weitere Seen: Froschhauser See, Riegsee, Sachensee und Eichsee. Im Murnauer Moos findet man mit dem Krebssee, Haarsee, Fügsee, Rollischsee und Schwarzsee eine Reihe schwer zugänglicher, aber ökologisch besonders wertvoller Gewässer.