Kreuzwanklliftbau 1997

Der Neubau des Kreuzwanklliftes am Hausberg in Garmisch erfolgte auf roheste Art und Weise. Von der Planung bis zum letzten Pinselstrich wurde nicht der geringste Versuch unternommen die Anlage in die Landschaft und die Natur einzupassen oder die Eingriffe zu minimieren. Auch wenn man das Schifahren nicht in Frage stellen möchte, machen grobe, rücksichtslose Erschließungen dieser Art äußerst nachdenklich.
Hier wurde bedenkenlos die "Ressource Landschaft" zerstört. Wenn  Erschließungen nicht zu umgehen sind, muss man nicht nur auf die Umwelt achten, sondern auch auf die Landschaftsästhetik. Geschieht das nicht entstehen seelenlose "Dutzendlandschaften", wie sie überall zu finden sind. Dies widerspricht nicht nur jedem Gefühl für die Heimat, sondern schädigt auch den Tourismus im Sommer. Das Gebiet am Hausberg hat durch den Lift für den Sommer ästhetisch schweren Schaden erlitten. 

Trotz anderer Möglichkeiten und vorhandener Trassen  wurde unnötig Bergwald gerodet.

Die Kommentare von Gästen: "Das sieht aus wie ein Ufo!". Aber ein Ufo fliegt wenigstens weg.

Übrigens fährt die Hausbergbahn, mit der man diese Scheußlichkeiten erreicht, inzwischen im Sommer nicht mehr, da der Sommerbetrieb immer unrentabler wurde.