Hartsteinwerk am Langen Köchel

 

Das Hartsteinwerk am Langen Köchel ist ein typisches Beispiel für Nutzungskonflikte und widerstreitende Interessen. Zum Einen bot es vielen Menschen einen guten Arbeitsplatz in der Nähe ihrer Wohnungen, zum Anderen war es immer ein Fremdkörper in einem der großartigsten bayerischen Naturschutzgebiete. Im Jahre 1999 konnte der Landkreis das Hartsteinwerk erwerben, mit dem Ziel den Steinbruch zu schließen, die Gebäude zu entfernen und das Gelände ab 2002 der Natur zu überlassen. Die wirtschaftliche Bedeutung des Hartsteinwerkes hatte bereits stark abgenommen. Es entbrannte allerdings ein Streit, ob man nicht Teile des Werkes und die Kantine als Industriemuseum erhalten sollte. Sowohl der Denkmalschutz, als auch der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags verneinten die Schutzwürdigkeit.

 

 

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