Wallgauer Alm II

Es handelt sich um ein absolutes Kleinod. Sowohl die botanische Vielfalt. als auch die Ruhe laden zum Verweilen ein. Die lichten Wälder bieten derzeit noch dem Auer-und dem Birkwild Schutz und Einstand.
Derzeit werden etwas über 30 Jungrinder aufgetrieben. Seit dem Jahr 2001 ist geplant die Alm durch eine Straße von ca. 1100 m Länge zu erschließen und eine neue Hütte zu errichten. Mit dem Weg wird das gute Auerwildbiotop geschädigt. Der Weg ist nicht notwendig, unwirtschaftlich und auch aus Sicht des Umweltschutzes uneingeschränkt abzulehnen. Die dazu aufgewendeten Steuergelder dienen dazu einen intakten Naturraum weiterer Verummelung preis zu geben. Die Almwirtschaft ist jedenfalls ohne eine neue Straße und ohne die ebenfalls geplante neue Hütte uneingeschränkt möglich. Hier stellt sich die Frage, welchem Zweck die "autoerreichbare" Hütte dann mehr dienen soll: Der Almwirtschaft oder als Wirtschaft.

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