Die Esterberg-Alm
 

Das Hochtal  der Esterberg-Alm liegt zwischen Wank, Fricken und Krottenkopf auf einer Höhe von 1262 m. Bereits1380 und 1392 wird sie erstmals  in alten Urkunden der Freisinger Fürstbischöfe erwähnt. Die Esterberg-Alm war damals eine Schwaige der Klöster Ettal, Polling und Diessen.

 Zwischen dem Markt Partenkirchen und den Klöstern kam es wegen der Weide- und Holzrechte immer wieder zu Streitigkeiten, bis der Markt Partenkirchen am 25. April 1545 die gesamte vordere Esterberg-Alm erwarb. 

Seither wird die Alm samt Weide- und Holzrechten an einheimische Landwirte verpachtet. Die Pächter bewirtschaften die Alm mit ihrer Größe von 76 Tagwerke und 54 Dezimale, betreuen die 1803 erbaute Josefi-Kapelle und betreiben die dazugehörige Gastwirtschaft, die bei Einheimischen und Gästen einen ausgezeichneten Ruf genießt.