Das Murnauer Moos

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Das Murnauer Moos und die angrenzenden Moore, Loisachmoore, das Ostermoos, die Moore im Staffelseebecken und die Moore  in der Grundmoränenlandschaft nördlich von Bayersoien und Bad Kohlgrub, stellen einen der bedeutendsten Landschaftsräume der Bundesrepublik Deutschlands  für die Erhaltung naturnaher Moore und artenreicher Kulturlandschaften dar.

Ein großer Teil dieser Moore steht heute unter Naturschutz. Das größte geschlossene Moorgebiet mit ca. 32 Quadratkilometer ist das Murnauer Moos. Im Moorgebiet wurde mehrere Tausend Tierarten und 946 Pflanzenarten festgestellt. 164 dieser Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

 Zur Sicherung dieser unersetzlichen, einmaligen Landschaft initiierte das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen ein Naturschutzprojekt von bundesweiter Bedeutung. Es ist auf die Jahre 1991 bis 2003 ausgelegt und mit 34.18 Millionen Mark finanziert. Die Finanzierung wurde vom Bundesministerium für Umwelt- und Naturschutz und Reaktorsicherheit zu 75 Prozent, vom Bayerischen Naturschutzfonds zu 15 Prozent übernommen. Die restlichen 10 Prozent trägt der Landkreis. Mit diesen Mitteln wurden Grundstücke im Moos aufgekauft, Renaturierungsarbeiten durchgeführt und die beiden großen Störfaktoren, die Hartsteinwerke am Langen Köchel und am Moosberg aufgekauft.  Außerdem wurde ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt.

 

"Murnauer See"

Regenbogen über dem Murnauer Moos

Sibirische Iris im Murnauer Moos

 

Die Köchel im Moos:   

Hartsteinwerk Moosberg
Hartsteinwerk am Langen Köchel