Olympische Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen 1936 - "Der Geist des neuen Deutschland"

 

 

Öffentlicher Abendvortrag anlässlich der 45. Jahrestagung

des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung –

„Sport als städtisches Ereignis“

 Garmisch-Partenkirchen - 10. November 2006

 

 

Albrecht Haushofer, Olympisches Fest

Ehe ich Sie nun aus Ihrer Rolle als Zuhörer entlasse, möchte ich ei­nen Mann zu Wort kommen lassen, der bis zu seiner Ermordung im April 1945 enge Beziehungen zu GarAlbrecht Haushofermisch-Partenkirchen unterhielt.

Es ist Abrecht Haushofer. Er hat in seiner prekären, zwiespältigen Rolle als Beobachter, Mitgestalter und Kritiker der NS-Außenpolitik in den 30er Jahren vieles geradezu visionär gesehen. Er ließ sich trotz oder gerade wegen der Nähe zu den Herrschenden nicht blind machen. Ich habe die Hoffnung, dass die Erinnerung an ihn, die seit einigen Jahren hier gepflegt wird, dabei helfen wird, die ganzheitliche Betrachtung der Olympischen Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen auch bei uns zu ermögli­chen.

Es ist das 25. Sonett aus Albrecht Haushofers Moabiter Sonetten, mit dem ich schließen möchte. Es trägt den Titel „Olympisches Fest“ und endet mir den Worten

"Die sich zum Spielen Schar um Schar gereiht:
die ganze Jugend ist dem Tod geweiht.“

 

 

© Alois Schwarzmüller 2006

 

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