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Bruno Malitz, Die Leibesübungen in der nationalsozialistischen Idee |
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Bruno Malitz war zur Zeit der Weimarer Republik Sportreporter verschiedener Tageszeitungen, schrieb ideologische Broschüren und Romane - "Volk im Sturm" - und wurde bekannt mit seiner Schrift "Die Leibesübungen in der nationalsozialistischen Idee", die von Gottfried Feder 1933 in der Nationalsozialistischen Bibliothek in Heft 46 herausgegeben wurde. Mit seiner Auffassung von der Rolle des Sports hat er die Haltung der Nationalsozialisten besonders in der Beurteilung der olympischen Idee lange Zeit geprägt.
Sport und Politik „Gegenwärtig treibt Sport wer will - wir Nationalsozialisten fordern eine Sportpflicht.“ (S. 15)
Internationaler Sport
Frauen und Sport „Den Sport für die Frauen lehnen wir Nationalsozialisten ab, die Leibesübungen für sie erkennen wir an. Als die erste Frau in den Wald lief, im Ruderboot in die Natur hinausfuhr, als sie die Berge mit dem Skibrettl durchstreifte… da bedauerten die Bürger dieses Weib und zogen sich von ihm zurück… Unsitte des Frauensports unter jüdischer Führung, von jüdischen Zeitungen unterstützt… wir bekämpfen den Sport der Frau, er verzerrt, zersetzt und zerstört… Die Frau bleibe weiblich, sie meide jeglichen Kampf.“ (S.39f)
Juden und Sport
Bruno Malitz, Die Leibesübungen in der nationalsozialistischen Idee - Nationalsozialistische Bibliothek Heft 46 - Herausgeber Gottfried Feder (München 1933) 70 Seiten
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© Alois Schwarzmüller 2006 |
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