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Garmisch-Partenkirchen und seine jüdischen Bürger - 1933-1945 |
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Gerhard Ollendorff Der Berliner Fabrikdirektor Gerhard Ollendorff, geboren 1878, wohnte seit 1932 in Grainau. Er musste das Dorf nach dem antijüdischen Pogrom am 10.11.1938 verlassen. Der Grainauer Bürgermeister Pentenrieder informierte das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen einige Wochen später darüber, dass "Ollendorf Gerhard Israel" von der "Stapo Halle a.d.Saale, Dreyhauptstr. 2" verhaftet worden war. Aus der Haftzelle der Staatspolizei Halle konnte Ollendorff mit Hilfe einflussreicher und mutiger Freunde, die ihm einen Reisepass besorgten, in die Schweiz entkommen. Von dort aus emigrierte er nach Brasilien. Staatsarchiv München - LRA Garmisch-Partenkirchen 63049, 61668, 61665
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© Alois Schwarzmüller 2006 |
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