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Garmisch-Partenkirchen und seine jüdischen Bürger - 1933-1945 |
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Josef Guggenheimer Der Kaufmann Josef Guggenheimer, geboren am 11.4.1873 in Krumbach, zog am 22.1.1934 von Nürnberg nach Garmisch-Partenkirchen, Riedweg 1. Er war verheiratet mit Selma Guggenheimer (*4.5.1881 in Nürnberg, geb. Gärtner). Josef Guggenheimer gehörte vermutlich zu den Gründungsmitgliedern des „Radfahrervereins Franken" in Gunzenhausen. Tochter Lola wurde am 30.3.1905 in Nürnberg geboren. Am 10.11.1938, dem Tag der antijüdischen Aktion, musste er Garmisch-Partenkirchen mit seiner Frau verlassen und zog nach München 8, Schwartzenburgerstr. 39/II. Zwei Tage später, am 12.11.1938 wurde seine Wohnung Riedweg 1 durch Polizeiobermeister Volnhals und Hauptwachtmeister Schulz versiegelt. Josef Guggenheimer wurde am 10. Juli 1942 von München in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und wurde dort am 11. Februar 1943 ermordet.
Quellen: Staatsarchiv München - LRA Garmisch-Partenkirchen 63212 Bundesarchiv: Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
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© Alois Schwarzmüller 2006 |
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