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Garmisch-Partenkirchen und seine jüdischen Bürger - 1933-1945 |
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Clara und Else Buttermilch Clara Buttermilch wohnte mit ihrer Tochter Else, einer Hilfsschwester, in der Annastraße 3 im Hause des Architekten Emil Dittmar. Beide mussten Garmisch-Partenkirchen am 10. November 1938 im Verlauf der Garmisch-Partenkirchner "Judenaktion" innerhalb weniger Stunden verlassen. Zwei Tage später wurde ihre Wohnung durch Polizeiobermeister Volnhals und Hauptwachtmeister Schulz versiegelt. Der Hausbesitzer wurde aufgefordert, „die Ortspolizei sofort zu verständigen", wenn seine Mieter zurückkehren sollten. Else Buttermilch, geboren am 3. April 1892 in Halle a. d. Saale, wurde am 20. November 1941 von München nach Riga in das Ghetto Kowno deportiert. Dort wurde sie am 25. November 1941 ermordet.
Quellen: Marktarchiv Garmisch-Partenkirchen Bundesarchiv: Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945
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© Alois Schwarzmüller 2006 |
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