|
|
|
|
Garmisch-Partenkirchen und seine jüdischen Bürger - 1933-1945 |
|
|
|
Betty Braun und ihr Sohn Gustav
Betty Braun (*27.1.1876 in München, geb. Neumeyer) zog am 10.6.1928 aus München nach Garmisch-Partenkirchen, Kellerstr. 8. Am 1. Februar 1937 ging sie nach Bad Kreuznach.
Eintrag im "Adressbuch für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen", Jahrgang 1939: "Kellerstraße 8 Mencke, Herrmann, Pfarrer, Hausbesitzer"
Am 2.5.1937 beantragte
Gustav Braun beim Standesamt München II die Ausstellung eines
Reisepasses. Er legte dabe Die Gestapo Staatspolizeileit-stelle München teilte dem Bezirksamt Garmisch am 25.05.1937 mit, dass "einem einjährigen Aufenthalt im Ausland nicht zugestimmt werden kann, weil diese Zustimmung zugleich die Genehmigung erhält, daß Braun nach seiner Rückkehr nicht als Emigrant behandelt wird." Trotz dieser Ablehnung konnte Gustav Braun am 1.7.1937 nach Kolumbien ausreisen. Am 15.05.1956 erhielt er von der Regierung von Oberbayern die Wiedereinbürgerungsurkunde gem. Art. 116 Abs. 2 GG. Staatsarchiv München - LRA Garmisch-Partenkirchen 63049, 63212
|
|
|
© Alois Schwarmüller 2006 |
|
|