Burgrain - der "dritte Ortsteil" von Garmisch-Partenkirchen 1939-1989

 


50 Jahre Sportclub Burgrain
1952-2002

 Eine Jubiläumschronik von Alois Schwarzmüller

Teil III: 1973-1982

 

1973

Im Herbst dieses Jahres ging es endlich aufwärts: Mit der neuen Bur­grainer Grund­schule samt moderner Turnhalle, die im September ihrer Be­stimmung übergeben worden war, konnte endlich wieder ein geregelter Sport­betrieb durch ausreichende Trainingszeiten ermöglicht werden.

Eine Gymnastikabteilung wurde gegründet, sie ergänzte damit das bereits bestehende sportliche Angebot in den Abteilungen Eisstock und Tischtennis. Ein freundlicher Spender stellte dem Verein zwei Tischtennisplatten zur Verfügung. Reger Mitglie­derzuwachs bei der Tischtennisabteilung führte zu er­weiterten Trainingszeiten.

Auch die Eisstockabteilung glänzte wieder - beim 6. Internationalen Herbstturnier in St. Moritz, dem Mann­schaftsschießen um den „Gilbey´s Pokal“, erreichte der SCB unter 27 teilnehmenden Vereinen den zweiten Platz.

 

1974

Im April trat die Generalversammlung der Tischten­nisabteilung zusammen, die sich neu konstituierte: Abteilungsleiter wurde mit Albert Schönauer ein erfahre­ner und erfolgreicher „Meister der grünen Platte“, das Amt des Schriftführers und des Kassiers übernahm Otto Schmidt. Fritz Bölter betreute den Nachwuchs: Lexa, Buckenberger, Schindler, Neuner, Herzog, Bänsch, Schnitzenbaumer, Stöcklein und Bölter spielten bei den Buben und bei den Mädchen Berger, Berwein, M. Friedl, Simon und Zotti.

Im August traf man sich zur Generalversammlung des Gesamtvereins. 1. Vorsitzender Hans-Jörg Neuner freute sich darüber, dass „mit der neuen Schulturnhalle auch der sportliche Aufschwung“ begonnen hatte. Dadurch sei es möglich geworden, „das traditionelle Tischtennis wie­der aufleben zu lassen und Gymnastikabteilungen für Kinder, Damen und Herren zu gründen.“ Diese neuen Sportmöglichkeiten wurden von den Burgrainern auch in einem außergewöhnlichen Ausmaß wahrgenom­men - von 30 Mitgliedern wuchs der Verein innerhalb eines halben Jahre auf 350 Mitglieder. Da davon 120 Schüler und Jugendliche waren, durfte man auf eine erfolgreiche Zukunft des Sportgeschehens in Burgrain und beim SC Burgrain hoffen.

 

1975

Schlagzeilen wie „SC Burgrain gut am Ball“, „Erfolge für Burgrains Schüler“ und „Breitenarbeit zahlt sich aus“ zeigten, dass die ersten Früchte in der Tischtennisabteilung herangereift waren. Lexa/Herger erreichten bei den Weilheimer Meisterschaften im Doppel den 2. Platz nach einem Sieg über die favorisierten Altenstädter Holl/Klinger.

Im April wurde erstmals wieder die Clubmeisterschaft der Herren im Tischtennis ausgetragen. Clubmeister wurde nach „verbissenem Kampf um jeden Punkt“ Sepp Bergkofer. An der Clubmeisterschaft der Schüler und Jugendlichen beteiligten sich 76 Spieler und Spielerin­nen in der Schulturnhalle. Die Sieger: Fritz, Friedl/Mandl, Dorr, Geierstanger/Finkenzeller, Lexa, Herger, P. Zaruba, Schindler/Gahr, Bänsch, Bucken­berger/Mayer. Der zufriedene Kommentar der Veran­stalter: „Für den SC Burgrain war dieses Turnier ein voller Erfolg und zugleich eine gute Empfehlung für den Tischtennissport.“ Hier zeigte sich, dass der SC Burgrain inzwischen nach der Wiedergründung der Tischtennis-Abteilung mit fünf Mannschaften (2 Schülerinnen, 2 Schüler, 1 Jugend) in der Jugendarbeit einen „bedeutender Beitrag zur Nachwuchsarbeit“ leistete

Nachdem die Tischtennis-Abteilung in der Saison 1974/75 bereits mit fünf Jugendmannschaften an den Wettbewerben teilgenommen hatte, waren es in der neuen Saison 1975/76 sogar sieben (eine Mädchen- und eine Jugendmannschaft waren noch dazugekommen). Au­ßerdem spielten zwei Herrenmannschaften in der Kreisliga. Mit insgesamt neun Tischtennis-Teams nahm der SC Burgrain damit im Kreis „eine nicht un­wesentliche Rolle im Spielbetrieb“ ein.

Erstmals im November 1975 sprachen die Beobachter der Tischtennis-Szene davon, dass die Mannschaften aus Burgrain „die dominierende Rolle in allen Ligen spielen, in denen sie vertreten sind.“ Bei den Schüle­rinnen und Schülern überrundeten die Könner aus Bur­grain sogar die langjährigen Favoriten und Rivalen aus Birkland.

Aber es war nicht so, dass die Tischtennis-Abteilung alle anderen Sportarten beim SC Burgrain in den Schatten stellte. Aus dem Jahresbericht der Abteilung Kinderturnen und Damengymnastik geht hervor, dass zu dieser Zeit 93 Kinder und 98 Damen sportlich aktiv waren. Beim Weilheimer Kinderturnfest erreichte der SC Burgrain mit Ludwig Zaruba einen 1. und mit Monika Strobl einen 2. Platz.

Wie vielfältig die Arbeit mit den Jugendlichen aussah, das zeigt ein Blick in die Ab­teilung Kinderturnen: „Außer den regelmäßigen Übungsstunden wurden heuer folgende Maßnahmen zur Förderung unserer Jugendlichen durchgeführt - ein Trimmtrab, ein Besuch bei den 3 Kahistos, für Buben ein Schwimmnachmittag im Farchanter Bad, für Mäd­chen eine Radtour nach Oberau, ein Faschingsball, ein Malwettbewerb beim Bayerischen Turnerbund, ein Tanz- und Gymnastiklehrgang für Mädchen.“

 

1976

Die 1975 ins Leben gerufene Volleyball-Abteilung des SC Burgrain konnte schon in der ersten Saison Erfolge einheimsen. Mit Trainer Ignaz Forster erspie­lten die Damen beim Werdenfelser Vereinsturnier in der Burgrainer Halle den Turniersieg. Kampfgeist war es auch, der die Männer des SCB „nach wahren Volleyballschlachten“ zum Sieg führte.

Die Clubmeisterschaft der Eisstockschützen wurde im Februar am Hausberg ausgetragen. Hans-Jörg Neuner, Dieter Jörg, W.Eierschmalz und Fritz Härter stellten die erfolgreichste Moarschaft.

Beim Ranglistenturnier der Tischtennis-Jugend, das im April in Peißenberg stattfand, setzte sich in der Schülerklasse Hans Herger vom SCB durch, bei den Schülerinnen war es Sabine Fritz. In der Tischtennis-Nachwuchsliga des Kreises Garmisch-Weilheim-Schongau wurde die Mannschaft aus Burgrain zur „großen Überraschung des Turniers in Traunstein.“ Die Spieler Herger, Bölter, Stöcklein und Mooshofer erreichten einen beachtlichen 4. Platz bei der Gesamtwertung des Turniers.

Im Mai beauftragte die Generalversammlung das bewährte Dreigespann Neuner, Bölter und Ignat erneut mit den Aufgaben der Vorstandschaft.

 

1977

Am 8. März  wurde der SC Burgrain, der „Sportverein im Zeichen der Burgruine“, 25 Jahre alt. Der Verein zählte jetzt 400 Mitglieder. Mit ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern wurden für Damen und Herren, für Kin­der und Senioren immer mehr gut besuchte Kurse angeboten. In der Volleyball-, Tischtennis- und Eisstockabteilung nahm der Verein inzwischen regelmäßig an überörtlichen, teilweise sogar an überregionalen Wettbewerben bis in die Landesligen hinein teil.

Mit einem „Lauftreff“ beteiligte sich auch der SC Bur­grain im Mai erstmals an der bundesweiten Gesund­heitsaktion „Trimm-Trab ins Grüne“ - in guter Zu­sammenarbeit mit der AOK Garmisch-Partenkirchen.

An der ersten Volleyballmeisterschaft des Sportgaus Werdenfels, die in der Burgrainer Turnhalle durchgeführt wurde, konnten die Burgrainer Damen und Herren mit einem 5. Rang gut abschneiden.

Im Tischtennis sicherten sich die Burgrainer Schüle­rinnen und Schüler im Mai drei Kreistitel. Der Verein wurde für seine vorbildliche Nach­wuchsbetreuung zum zweitenmal mit dem „Pokal für gute Jugendarbeit“ aufgezeichnet. Otto Schmidt und Fritz Bölter waren für die Jugendarbeit auf Kreisebene verantwortlich.

Beim Gaukinderturnfest, das im Juli in Schongau stattfand, konnte Wolfgang Rösch bei insge­samt 91 Teilnehmern den Sieg im Dreikampf für den SC Burgrain nach Hause bringen.

Beim Peißenberger Nachwuchs-Turnier im Tisch­tennis stand mit den Schülerinnen Monika Strobl, Susi Helfrich und Barbara Geierstanger und mit dem Schü­ler Bernd Bölter eine erfolgreiche Mannschaft aus Bur­grain wieder einmal an der Spitze eines Turniers.

Am 26. November wurde – anlässlich des 25. Gründungsjubiläums - den Burgrainern mit einem Tischtennisschaukampf und mit Gymnastik-Vorführun­gen „ein Einblick in die Arbeit der einzelnen Abteilun­gen gegeben.“

Das Volleyteam der Damen wurde im Dezember Herbstvizemeister. Und die Herren setzten sich gar an die Tabellen­spitze der Kreisklasse Süd-West.

 

1978

Die 1. Vereinsmannschaft der Eisstockabteilung musste in diesem Jahr leider wie­der aus der Landesliga absteigen. Abteilungschef Schorsch Theil war unzufrieden mit seinen Stockschützen und klagte über „mangelndes Interesse und unzureichendes Training.“

Im Mai schafften die Volleyballdamen des SC Burgrain den Aufstieg in die Bezirks­klasse Süd-West durch einen 2. Platz in der Kreisliga. Trainer Hermann Hüttl freut sich mit seinen Spielerin­nen Beer, Hager, Fichtl, Huber, Schmidt, Rettenbeck und Lechner.

Die Tischtennis-Schülerinnen wurden ungeschlagen Meister des Kreises Garmisch-Weil­heim. Für seine „hervorragende Jugendarbeit“ wurde Al­bert Schönauer mit einen Pokal des Tischtennis-Kreista­ges in Weilheim belohnt.

Bei der Generalversammlung im Juni trat eine neue Vorstandschaft an die Spitze des Vereins: 1. Vorsitzender Fritz Bölter, Stellvertreter Franz Jetten­berger, Harry Ignat blieb Kassier. Hans-Jörg Neuner, der das Amt des 1. Vorsitzenden seit 1970 ausgeübt hatte, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Bei den Berichten der Abteilungen klagte Georg Theil, dass das Interesse bei der Eisstockabteilung gefährlich nachgelassen habe, „so dass wir heute mit drei Mann dastehen.“ Keine Sorgen hatten die Volleyballer: Die Herren belegten Platz 4 und die Damen Platz 2 in der Kreisliga. Auch in der Tischten­nis-Abteilung war alles in Ordnung - die Schülerinnen wurden Mannschafts-Kreismeister, die Schüler holten sich bei der oberbayerischen Meisterschaft den 3. Platz.

Fritz Bölter, der neue Vorsitzende, stellte erstmals die Frage, ob „in Burgrain ein Tennisplatz angelegt werden könne, da viele Mitglieder diesen Sport gerne betreiben würden.“ Die Anlage eines Tennisplatzes stand seither auf der Wunschliste des SC Burgrain ganz oben.

 

1979

Die Eisstock-Clubmeisterschaft konnte - nach einem „Kampf um Zentimeter“ -   die Moarschaft Bertl Besenbacher, Vroni Nominikat, Otto Oswald und Alfred Zech für sich entscheiden.

Im März wurde bei der Tischtennis- Meisterschaft die Mannschaft von Penzberg III „nach einem harten und dramatischen Kampf“  durch Burgrain II mit Bergkofer, Jocher, Schmidt, Nominikat und Schöffmann besiegt. Auch die Nachwuchsarbeit des SC Burgrain mit ihrer hervorragenden Ju­gendbetreuung unter optimalen Trainingsbedingun­gen zeigte ihre Früchte. Für erfolgreiche Jugendarbeit konnte Otto Schmidt einen Pokal und damit die Anerken­nung durch den Tischtennis-Kreis Garmisch-Weilheim in Empfang nehmen. Der vierzehnjährige Bernd Bölter durfte schon bei den Senioren starten, nachdem er in seiner Jugendklasse keinen Gegner mehr hatte. Ein neues großes Talent kündigte sich an.

Die Tischtennis-Abteilung des SC Riessersee trat nach ihrer Auflösung geschlossen dem SC Burgrain bei. Für die Burgrainer bedeutete dies die Rückkehr der Abteilung, die den SCB vor 15 Jahren verlassen hatte. Mit 31 Spielerinnen und Spielern kam eine Gruppe „mit starker Leistungsdichte“, die über das Sportgeschehen im Kreis hinaus Gewicht in der Oberbayernliga und in der Landesliga hatte. Schon lange hatte man beim SCR „neidvoll zum benachbarten SC Burgrain geblickt, wo im neuerbauten Schulsportzentrum“ ausgezeichnete Trainingsbedingungen herrschten.

Für Jubel sorgten auch die Burgrainer Volleyballer - die Herren- Mannschaft stieg aus der Kreisklasse in die Bezirksliga Süd-West auf, nach dem sie sich gegen harte Konkurrenz aus Gilching und Starnberg durchgesetzt hatte.

 

1980

Birgit Häusler wurde Turniersiegerin beim Kreisjahr­gangsturnier im Tischtennis der Mädchen in der Altersklasse II, bei den Jungen siegte Bernd Bölter. Auch die Senioren waren im „Aufwärtstrend“: Burgrain I schlug den Münchner Club MTV 79.

Und die Tischtennis-Herren erfüllten auch weiter die Erwartungen - jede der vier Herren-Mannschaften hatte am Ende der Saison 1979/80 Grund zur Freude. Die Mannschaft II (Bergkofer, Jocher, Willer, Dorr, Grasegger, Schön­auer, Lexa und Fuchs) stieg in die Bezirksliga auf. Die Jungen AK II (Helfrich, Hangen, Geier, Hofstetter), die Mädchen AK II (Strobl, Lerch, Bauer) und die Mädchen AK III (Häusler, Asch, Karl, Jettenberger) erkämpften sich jeweils in ihrer Klasse einen 1. Platz. Bei den Damen erreichten Resi Adler und Heidi Helfrich den 2. Platz bei der oberbayeri­schen Tischtennis-Pokalmeisterschaft in Weilheim.

Im Oktober gab es ein leider ein „böses Erwachen“ bei der Ge­neralversammlung: Die Volleyballer mussten die Bezirksklasse wegen „katastrophaler Trainingsbedin­gungen“ verlassen.

Die Gymnastik-Abteilung des Vereins wurde in zwei selb­ständige Abteilungen getrennt. Anna-Maria Kirmaier übernahm die Abteilung Gymnastik und Turnen der Damen und Mädchen, Guido Nägele die Abteilung Gymnastik, Turnen und Konditionstraining der Männer und Kna­ben.

89 Kinder- und Jugendliche wurden in vier Turn- und Gymnastikgruppen betreut. An der von Helga Schönauer geleiteten Damengymnastik beteiligten sich 40 Frauen. Die Tischtennis-Abteilung von Albert Schönauer arbeitete mit 53 Erwachsenen und 63 Ju­gendlichen. Bei den Kreismeisterschaften im Tischten­nis eroberten die Jugendlichen des SC Burgrain sieben erste Plätze. Fritz Bölter - der alte und neue Vorsit­zende – lobte daraufhin die SCB-Jugendlichen  als „Glanzstück des Vereins“. Helga Schönauer und Franz Jettenberger wurden zu Ver­einsjugendleitern gewählt.

 

1981

Bei der Eisstock-Clubmeisterschaft kämpften zwölf Moarschaften im Olympia-Eisstadion um den Pokal. Im Rasthaus Burgrain wurde er der Moar­schaft Dremmel, Nominikat, Hackl und Ott überreicht.

Im Rahmen der Jugendbetreuung wurde auch die Geselligkeit gepflegt. Bei einer Fackelwanderung durchquerten 15 Kinder und 5 Betreuer die vereiste Partnachklamm im März auf wildromantischen Pfaden.

Corinna Asch und Bernd Bölter holten zwei erste Plätze für Burgrains Jugend beim Kreisranglistentur­nier unter der Leitung von Jugendsportwart Albert Schönauer. Die Tischtennis-Mädchen des SC Burgrain (Monika Strobl, Birgit Häusler und Corinna Asch) durften an der Bayerischen Meisterschaft in Re­gensburg teilnehmen.

Clubmeister der Tischtennisherren wurde Tho­mas Grasegger, im Doppel der Damen siegten Adler/Winderl, im Mixed Helfrich/Riesch.

Im Juni zeigten Franz Jettenberger und Helga Schönauer, die Jugendbeauftragten des SC Burgrain, einer Gruppe von jungen SCB-Mitgliedern den Waldlehrpfad im Schlosswald. Betreut wurde die Gruppe vom Garmi­scher Förster Axel Doering.

Der jährliche Trimm-Trab stand in diesem Jahr unter dem Motto „Laufen ohne zu schnaufen“. Beim Sportfest am Nachmittag zeigten die Kinder auf einem Geschicklich­keitsparcours ihre Radfahrkünste. Ein Städtespiel mit Fragebogen zur Geschichte Burgrains („Wann wurden die ersten Häuser in Burgrain gebaut?“ „Wie hoch ist der Turm der evangelischen Kirche in Burgrain?“ „In welchem Jahr wurde der Sportclub Burgrain gegrün­det?“) beendete das gesellige Fest.

Clubmeister der Jungen im Tischtennis-Doppel wur­den im August die Spieler Hangen/Bocklet, bei den Mädchen die Spielerinnen Strobl/Zoller. Einzelmei­ster wurden Monika Strobl und  Harry Helfrich.

Das SCB-Tischtennis-Talent Jan Skrzypek holte bei den Kreismeisterschaften zwei Titel. Er wurde - vor seinem Vereinskamera­den Bernd Häusler – Sieger im Einzel und im Doppel. Bei den Mädchen setzte Monika Strobl als neue Kreismeisterin ihre erfolgreiche Kar­riere im Tischtennis-Sport fort.

 

1982

Am Ende der Eisstock-Clubmeisterschaft stand die Mo­arschaft Hornung, Schecher, Samson und Hackl auf dem Siegerpodest. Das Ludwig-Ortner-Gedächtnisschie­ßen, bei dem der Verein seines vor zwei Jahren ver­storbenen Gründungsmitglieds gedachte, entwickelte sich zu einem Duell zwischen den Moarschaften von  Walter Fin­kenzeller und Otto Schmidt. Finken­zeller, Greif, Wittmann und Ignat hatten schließlich bei der Schlussrechnung die Nase knapp vorn.

Harry Helfrich siegte beim Jahrgangsturnier der Jugend AK II auf Kreisebene. Dass da noch viele große Künst­ler sehr gut mit dem kleinem Ball umgehen konnten, das wurde wieder einmal deutlich bei der Tischtennis-Clubmeisterschaft. Im Herren-Doppel siegten Willer/Jakob, im Mixed Winderl/Willer. Einzelclubmeister bei den Da­men wurde Ursula Wankmüller, bei den Herren Siegi Riesch.

Im Sommer häuften sich dann schlechte Nachrichten: Erstmals mussten alle drei Herren-Mannschaften der Tischtennis-Abtei­lung absteigen. Aber schon im Dezember war die Tischtennis-Misere bei der Jah­reshauptversammlung 1982 kein Thema mehr. Viel mehr war „vom langen Warten auf ein Grundstück“ für einen verein­seigenen Sportplatz die Rede. Die Verhandlungen waren wieder einmal an unerfüllbaren Forderungen des Grundbesitzers gescheitert. Hilfe erwartete man nun von der Marktgemeinde.

Fritz Bölter zog sich aus der Vorstandschaft zurück. Ihm folgte als neuer 1. Vorstand Heinz Teitscheid. Franz Jettenberger blieb 2. Vorsitzender, Harry Ignat Kassier und Gerti Ignat Schriftführerin. Beklagt wurde, dass die Kinder­turnabteilung inzwischen auf 50 Jugendliche in drei Gruppen zusammengeschmolzen war und dass die Wettkämpfe kaum noch besucht wurden.

 

 

 

 

© Alois Schwarzmüller 2005

 

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